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Vereinsgeschichte

Aus einzelnen Riegen und Vereinen entsteht der NTV Neuer Turnverein Schinznach-Bad. An der Gründungsversammlung am 18. November 2011 herrschte Einigkeit. Fast alle Anträge wurden praktisch einstimmig angenommen.
Nach einigen erfolglosen Versuchen packten die Turnenden Vereine in Schinznach-Bad dieses Jahr die Chance beim Schopf: Aus den einzelnen Riegen und Vereinen wird der NTV Neuer Turnverein Schinznach-Bad. Die Stimmenzähler hatten an der Gründungsversammlung nicht viel zu tun: Sämtliche Anträge, die zum Zweck der Fusion der einzelnen Riegen und Vereinen auf dem Plan standen, wurden praktisch einstimmig angenommen.
Zeit der grossen Fusionen
Bereits vor 15 Jahren fanden erste Informationsveranstaltungen statt, welche die Möglichkeit eines Zusammenschlusses der Turnenden Vereine aufzeigten. Die bestehenden Riegen und Vereine trafen sich zum Meinungsaustausch im Gemeindehaus. Es war eine Zeit der grossen Fusionen: Vielerorts schlossen sich Kantonal- und Kreisturnverbände zusammen, und kleinere Vereine taten es ihnen gleich. Doch für Schinznach-Bad war es einfach noch zu früh.
Der letzte Versuch lag auch schon fünf Jahre zurück, als der Damenturnverein vor einem Jahr die Turnriegen erneut zu Fusionsgespräch einlud. Und dieses Mal war man sich einig, dass die Zeit für einen Zusammenschluss reif war. Es war und ist zu beobachten , dass die Mitgliederzahlen bei den Kinder- und Jugendriegen stetig zunehmen.
Die Suche nach neuen Leitern gestalten sich zunehmend schwierig. So waren besonders die effektivere Jugendförderung und zudem die vereinfachte Finanzverwaltung die ausschlaggebenden Punkte. Man erhofft sich, dass nach einer Fusion der zunehmende Überalterung und dem Mitgliederschwund besser vorgebeugt werden kann.
In den letzten 12 Monaten arbeitete die Arbeitsgruppe in monatlichen Sitzungen die Einzelheiten des Zusammenschlusses auf - und nun war es endlich so weit. Kurz vor Beginn der Gründerversammlung gaben die letzten Vereine bekannt, dass sie sich per Ende Jahr auflösen werden. Nach einer trefflichen Ansprache des Gemeindeammanns Oliver Geringer, standen acht Anträge und vier Wahlen auf der Traktandenliste.
Der Vergleich mit der NZZ
Die leitenden Köpfe waren den Vereinsmitgliedern nicht unbekannt, daher stellte sich die Wahl des Vorstandes als reine Formsache heraus. Dass keine Gegenstimmen erwartet wurden, zeigte sich auch daran, dass ein entsprechendes Organigramm bereits im Vorfeld verfasst worden war und nach der Wahl gleich präsentiert werden konnte.
Einzig bei der Wahl des Vereinsnamens kamen einige Gegenvorschläge auf - der Verein sei in ein paar Jahren kaum noch als neu zu bezeichnen, hiess es etwa. Überzeugend war dann das Argument, man werde sich an den Namen gewöhnen.
Die Neue Zürcher Zeitung ist über 200 Jahre alt, und niemand stört sich am Namen, sagte ein Vorstandsmitglied. Nachdem sämtliche Statuten abgesegnet und Wahlen über die Bühne gegangen waren, tauschten sich Jung und Alt beim Apéro aus. (az Aargauer Zeitung)